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und der Vater längst da waren, wo die Steine herkamen – unter der Erde (hatte sie damals im Bergwerk gesehen). Sie denkt an den einen, ihren Lieblingsstein, den sie noch immer in ihrem Sekretär vertraut hat und ab und zu herausholt. Aus dem Steinbruch bei Lautenthal, ihrem Lieblingssteinbruch, gesammelt auf einem Spaziergang zum Gaipel (nicht sie selbst, er hatte ihn damals für sie gefunden – eine Seite war ganz voll von kleinen funkelnden Diamanten). Sieben war sie gewesen.
Ihr Vater hatte sie mit in die Tiefe und die Höhe genommen, unter die Erde, in jenes Bergwerk, wo er in der Dunkelheit ihre kleine Hand genommen hatte und ihre Ohren mit seinen großen Händen zugehalten hatte, als der Bergmann den Bohrer vorführte, und mit zu den Gipfelkreuzen und Aussichtstürmen, wo der Wind pfiff und ihr braune Haar wild wehte. Sie denkt an die Wanderung auf den Schalke und die große Schieferwand, unter der sie eine Pause gemacht hatten, als sie, der die Hitze des Sommers schon mehrere Stunden auf den ungeschützten Kopf geknallt war, gemeint hatte, nicht mehr laufen zu können. Im Schatten hatten sie gesessen, unter der Wand, und sie war den Tränen nah gewesen, weil sie nicht gewusst hatte, wie es noch weiter gehen sollte, obwohl sie doch so gern, so gern, ganz oben ankommen wollte, weil dort doch der Aussichtsturm wartete, dessen Stufen so durchsichtig waren, dass man ihn mit der Freude würde hochflitzen können, geradewegs in den Himmel zu stürmen. Ich schaff’s ………………