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hatte, ein Männerspiel mit großen langen Schlägern und einem lustigen Ball, der kein Ball war, sondern eine kleine schwarze Scheibe, Puck hieß sie, das Spiel hieß Eishockey, und ihr Vater flitzte und flitzte, war der Schnellste und Stärkste (schneller war nur der Puck, aber auch den holte er oft ein), und sie erinnert sich an den Geruch der Eishockeytasche mit den Schlittschuhen (sie hatte auch unbedingt welche haben wollen, die waren dann irgendwann auch darin, neben denen ihres Vaters, manchmal verknoteten sich gar deren Schnürsenkel), an diesen wunderbar muffigen Geruch, oft hatte sie im Keller ihre Nase hineingesteckt und vom Winter geträumt, oh, wie hatte sie sich jedes Mal gefreut, wenn der Vater irgendwann gesagt hatte: die Überschwemmungsgebiete sind wieder zu. Dann waren sie dorthin gefahren, und wenn keine Männer da waren, dann war sie sein Mann gewesen, der kleine Mädchenmann mit den weißen, wackligen Schlittschuhen, sie hatte dann einen großen Schläger gekriegt und mit ihm geübt, den Puck durch das Tor aus Schuhen zu schießen. Manchmal traf sie einen der Schuhe, der dann sich drehend über das Eis geschlittert war. Dann hatte sie gelacht, glucksend, dass sie sich fast verschluckt hätte. Und wenn Männer da gewesen waren, dann hatte sie zugesehen, am Rand, manchmal war sie, wenn es langweilig wurde, über die kleinen Eispfützen gestapft, die vereinzelt in der Wiese lagen, kleine blanke Spiegel, oft mit lustigen Formen darin, gebildet aus Luftblasen, wenn man hinauftrat, dann brach das Eis ein. Eis. So fest und stark, dass es ……………………
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